Merkmale, Herkunft und hilfreiche Informationen zur Pflege im Aquarium
Steckbrief Ancistrus hoplogenys, Tüpfelantennenwels
Namen Namen und Synonyme
Herkunft Ursprung, Habitat und Geschlechtsunterschied
Haltung im Aquarium Empfehlungen zur Haltung der Art
Hauptsächlich ernährt sich der Tüpfelantennenwels von vegetarischer Kost wie Zucchini, Gurken und Futter, das Spirulina und Algen enthält. Gelegentlich sollte er jedoch auch Lebend- und Frostfutter wie Salinenkrebse, Mückenlarven, Daphnien bekommen.
Wasserwerte Die wichtigsten Werte für das Wasser
Verhalten und Vergesellschaftung Sozialisierung und Aquarienbewohner
Ancistrus hoplogenys ist ein scheuer Fisch, der anderen Arten gegenüber nicht aggressiv ist. Wenn diese Art in einem zu kleinen Becken gehalten wird, werden die Männchen territorial und kämpfen um ihr Revier.
Er kann mit den meisten Fischen vergesellschaftet werden, die ähnliche Wasserwerte haben, nicht zu groß sind und nicht aggressiv sind.
Aquarium-EinrichtungAusstattung für ein artgerechtes Aquarium
Das Aquarium für den Ancistrus hoplogenys sollte über ausreichend Versteckmöglichkeiten aus Steinen, Tonröhren, Bambus oder PVC verfügen. Es ist wichtig, dass die Fische die Wurzeln des Sumpfholzes abkratzen können, um die Zellulose zu absorbieren, damit ihre Verdauung richtig funktioniert.
Das Substrat sollte aus Sand oder feinem Kies bestehen. Wenn Kies verwendet wird, müssen die Steine abgerundet sein.
Die Beleuchtung sollte gedämpft sein, damit sich der Tüpfelantennenwels wohl fühlt. Schwimmpflanzen sind eine gute Möglichkeit, das Licht zu reduzieren.
Da diese Art viel Abfall produziert und sauberes, sauerstoffreiches Wasser benötigt, sollte ein ausreichend starker Filter vorhanden sein. Das Wasser sollte auch eine leichte Strömung haben. In Bezug auf den pH-Wert und die Gesamthärte sind diese Welse nicht anspruchsvoll. Die Wassertemperatur sollte etwa 25 °C betragen.
Zucht: TüpfelantennenwelsVermehrung in Aquarien
Um das Laichen zu fördern, sollten Sie die Leitfähigkeit und den pH-Wert senken und eventuell die Strömung leicht erhöhen. Häufige Wasserwechsel stimulieren auch das Laichen.
Es ist wichtig, dass die Bruthöhlen (Tonröhren, Bambusschilf usw.) der Körpergröße der Fische entsprechen. Pro Wels sollten 2 Höhlen vorhanden sein, da es sonst zu Kämpfen kommen kann.
Ancistrus hoplogenys ist ein Höhlen-Laicher. Die laichbereiten Weibchen werden vom Männchen in eine Bruthöhle gelockt, wo sie ihre Eier in Form eines Laichhaufens ablegen.
Nach der Eiablage wird das Weibchen vom Männchen verstoßen, und übernimmt die Betreuung der Brut. Das Männchen fächert dem Laich und den daraus geschlüpften Larven ständig sauerstoffreiches Süßwasser zu, indem es seine Brustflossen bewegt.
Der Schlupf der Fischlarven erfolgt je nach Temperatur nach etwa 5-7 Tagen. Sobald der Dottersack aufgefressen ist, können die Jungfische mit zerkleinertem Trockenfutter oder Artemia-Nauplien gefüttert werden. Das Aufzuchtbecken sollte außerdem einen ausreichenden Algenbewuchs aufweisen, da dieser von den Jungfischen gut angenommen wird.
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Klassifikation Taxonomie-Auszug
Literaturverweis
- I. Seidel / H.-G. Evers „Welsatlas 2“ S.111 – 128
- Seidel, Ingo „Back to Nature – Handbuch für L-Welse“ S.63
- Seidel, Ingo: „Antennenwelse der Gattung Ancistrus – Facettenreich wie kaum eine andere Harnischwelsgattung“