Merkmale, Herkunft und hilfreiche Informationen zur Pflege im Aquarium
Der Weißsaum-Zwergkampffisch ist ein wunderschöner Fisch, der aufgrund seines Aussehens viele Anhänger in der Aquaristik hat. Sein Name bezieht sich auf die weiße Färbung an den Flossenrändern. Der maulbrütende Betta Wildtyp ist in Indonesien heimisch.
Steckbrief Betta albimarginata, Weißsaum-Zwergkampffisch
Namen Namen und Synonyme
Herkunft Ursprung, Habitat und Geschlechtsunterschied
Haltung im Aquarium
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Betta Albimarginata ist ein Fleischfresser der sich in seinem natürlichen Lebensraum von kleinen Insekten, wirbellosen Tieren und Zooplankton ernährt.
In Gefangenschaft sollte er mit einer abwechslungsreichen Ernährung aus kleinen lebenden oder gefrorenen Nahrungsmitteln gefüttert werden. Artemia, Blutwürmer und Daphnien sollten der überwiegende Bestandteil seines Futters sein, um den Fisch Gesund zu halten.
Wie alle Betta-Fische neigt auch der Weißsaum-Zwergkampffisch zur Fettleibigkeit, weshalb er täglich mit zwei kleinen Mahlzeiten und einmal in der Woche kein Futter erhalten sollte.
Der Betta Albimarginata wird Trockenfutter und Pellets sehr wahrscheinlich erst mit der Zeit akzeptieren. Beobachten Sie Ihre Fische immer bei der Fütterung, wenn Sie etwas Neues füttern, um sicherzugehen, dass sie fressen.
Wasserwerte Die wichtigsten Werte für das Wasser
Verhalten und Vergesellschaftung Sozialisierung und Aquarienbewohner
Am besten werden Weißsaum-Zwergkampffische allein oder mit kleinen, friedlichen Arten gehalten, da viel größere Fische einschüchternd auf den Fisch wirken. Die Zwergkampffische sind recht scheu, weshalb es ratsam ist, das Aquarium mit Verstecken und Unterschlüpfen auszustatten.
Im Aquarium kann die Art paarweise oder in einer Gruppe gehalten werden, wobei er in der Gruppe ein interessantes Verhalten zeigt.
Weißsaum-Zwergkampffische bilden Dominanzhierarchien bei denen unterwürfige und gestresste Männchen ihre Färbung und Musterung ändern und sie die gestreiften und verwaschenen Grautöne der Weibchen annehmen.
Während die weiblichen Tiere friedlicher sind, werden sich die Männchen immer wieder zu kleinen harmlosen Kämpfen treffen, bei denen es keine Verletzungen gibt.
Einige kleine Cypriniden und Schmerlen, die ähnliche Umgebungen in der Natur bewohnen, sind mögliche Aquarienpartner.
Aquarium-EinrichtungAusstattung für ein artgerechtes Aquarium
In einem Becken ab 60 cm Länge mit ausreichenden Sichtunterbrechungen und Verstecken können problemlos mehrere Männchen zusammengehalten werden.
Aquarienpflanzen: Das Becken sollte eine dichte Bepflanzung aufweisen. Schwimmpflanzen helfen dabei das Licht zu dämpfen, was die Art bevorzugt.
Filtration: Betta Albimarginata lebt in der Natur in langsam fließende Gewässer, weshalb die Strömung des Filters nicht zu stark sein sollte.
Aquarienabdeckung: Wie alle Labyrinthfische benötigt auch der Weißsaum-Zwergkampffisch Zugang zur feuchten Luft an der Oberfläche weshalb ein dichter Deckel für das Aquarium empfohlen wird. Er ist, wie alle Betta-Fische, ein ausgezeichneter Springer was ein zusätzlich Grund für einen Aquariendeckel ist.
Aquarienboden: Ein dunkles Substrat aus Sand oder Kies entspricht am besten der natürlichen Umgebung, absorbiert das Licht und hebt die Kontrastreichen Farben der Fische hervor.
Wasserchemie: Bettas bevorzugen ruhiges Wasser mit einem pH-Wert zwischen 5.0 und 7.0. Einige Laubblätter des Seemandelbaums oder ein Beutel mit aquatischem Torf helfen dabei den pH-Wert zu senken.
Temperatur: Weißsaum-Zwergkampffische scheinen zwar kühlere Temperaturen zu vertragen, sind dann aber weniger aktiv und anfälliger für Krankheiten. Für ihre allgemeine Gesundheit ist am besten, wenn die Temperatur zwischen 24 und 29 °C liegt.
Zucht: Weißsaum-ZwergkampffischVermehrung in Aquarien
Um den Betta Albimarginata zu züchten, empfiehlt es sich die Haltung in einem Artenbecken oder die Zucht in einem eigens dafür eingerichteten Becken durchzuführen.
Das Becken sollte eine dichte Abdeckung haben, einige Züchter verwenden Frischhaltefolie, um sicherzustellen, dass das Becken richtig dicht ist, da die Jungfische sehr empfindlich auf kühle Luft reagieren und Zugang zu einer Schicht warmer, feuchter Luft benötigen, ohne die die Entwicklung des Labyrinthorgan nicht erfolgen kann.
Nach einer langwierigen Balz werden Eier und Milch während einer für Betta-Fische typischen „Umarmung“ freigesetzt. Dabei umschlingt das Männchen den Körper des Weibchens ein oder mehrere Male, wobei die Freisetzung der Eier erfolgt.
Sobald die Eier befruchtet sind, fängt der männliche Fisch die Eier mit seiner Afterflosse auf. Die Eier werden vom Weibchen mit dem Maul aufgenommen und anschließend so ausgespukt das das Männchen die Eier im Maul zum Brüten aufnehmen kann.
Die Brutgröße des Betta Albimarginata ist mit durchschnittlich 10 Eiern recht klein. Das Männchen behält die Eier zwischen 10 und 21 Tagen im Maul, bevor voll ausgebildete frei schwimmende Jungtiere das Maul verlassen. Während dieser Zeit nimmt das Männchen keine Nahrung auf.
Unerfahrene oder gestresste Männchen sollten während der Brutzeit mit dem Weibchen im Becken bleiben. Sobald das Männchen die Jungfische aus seinem Maul entlassen hat sollte er zur Erholung aus dem Zuchtbecken entfernt werden, da die Weibchen sonst sofort erneut ablaichen und was dazu führen kann das das Männchen verhungert.
Sobald die Jungfische aus den Eiern geschlüpft sind, können sie sich von Lebendfutter wie Artemia-Nauplien ernähren. Obwohl sie gemeinsam mit den Eltern aufgezogen werden können ist es besser sie zu separieren da es immer wieder mal vorkommt das die Erwachsenen Tiere die Jungfische fressen.
Das Aquarienwasser der Jungfische sollte mit häufigen kleineren Wasserwechsel durchgeführt werden. Um ein optimales Wachstum zu erreichen, sollten Ihre Betta Albimarginata-Brut 2 bis 3 Mal pro Tag mit kleinen Mengen gefüttert werden.
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Klassifikation Taxonomie-Auszug
Etymologie
Betta: von ikan betah, der malaiischen Umgangssprache für Arten dieser Gattung.
albimarginata: Lateinisch albus, für „weiß“ , und margo für „Rand“, bezugnehmend auf die weißen Flossenränder.
Literaturverweis
- Kottelat, M. and P. K. L. Ng, 1994 – Ichthyological Exploration of Freshwaters 5(1): 65-78
Diagnoses of five new species of fighting fishes from Banka and Borneo (Teleostei: Belontiidae). - Tan, H. H. and P. K. L. Ng, 2005 – Raffles Bulletin of Zoology Supplement (13): 115-138
The labyrinth fishes (Teleostei: Anabantoidei, Channoidei) of Sumatra, Indonesia. - Tan, H. H. and P. K. L. Ng, 2005 – Raffles Bulletin of Zoology Supplement (13): 43-99
The fighting fishes (Teleostei: Osphronemidae: Genus Betta) of Singapore, Malaysia and Brunei. - Tan, H. H. and P. K. L. Ng, 2006 – Ichthyological Exploration of Freshwaters 17(2): 97-114
Six new species of fighting fish (Teleostei: Osphronemidae: Betta) from Borneo.
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