Zweifarbiger Bratpfannenwels, Bunocephalus coracoideus

Zweifarbiger Bratpfannenwels (Bunocephalus coracoideus)

Merkmale, Herkunft und hilfreiche Informationen für Hobbyisten

Artenprofil Bunocephalus coracoideus, Zweifarbiger Bratpfannenwels, Bratpfannenwels

Eigenschaften Haltung Wasserwerte Vergesellschaftung Aquarium-Einrichtung Zucht

Namen

Namen und Synomye

Deutscher Name:
Zweifarbiger Bratpfannenwels, Bratpfannenwels
Wissenschaftlicher Name:
Bunocephalus coracoideus, Cope 1874
Synonyme
Bunocephalus bicolor, Steindachner 1882

Klassifikation

Taxonomie-Auszug

Ordnung
Siluriformes
Familie
Aspredinidae
Gattung
Bunocephalus

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Eigenschaften

Besondere Merkmale dieser Art

Fischgröße
bis 15 cm
Lebenserwartung
bis 2 Jahre
Geschlechtsunterschiede
Die Weibchen sind größer und runder als die Männchen
Herkunft und Verbreitung

Südamerika: Bolivien, Peru und Brasilien.

Natürlicher Lebensraum
Waldbäche, Seen und Teiche, mit Laub, Ästen und Wurzeln.
Nachzucht
Substratlaicher

Haltung

Haltung und Pflege in Aquarien

Futter

Allesfresser: Lebendfutter, Frostfutter, Futtergranulat, Futtertabletten

Frisst Mückenlarven, Salinenkrebse, Daphnien usw., sowie Trockenfutter, das untergeht. Füttern Sie nach dem Sie das Licht ausgeschaltet haben, um sicherzustellen, dass der Bratpfannenwels seinen Anteil bekommt.

Größe des Aquariums
110 Liter, Kantenlänge 80 cm
Schwimmzone im Aquarium
unterer Bereich
Soziales Verhalten
Einzelhaltung oder in einer kleinen Gruppe
Schwierigkeit der Haltung
Anfänger, einfach

Wasserwerte

Die wichtigsten Wasserparameter

Wassertemperatur
20 – 27 °C
pH-Wert
5.8 –  8.0
Karbonathärte
2 – 20 °dKH
Gesamthärte
2 – 20 °dGH

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Verhalten und Vergesellschaftung

Sozialisierung und Aquarienbewohner

Der Bunocephalus coracoideus ist ein weitgehend inaktiver Fisch, der hauptsächlich im Schutz der Dunkelheit auftaucht und aktiv wird. Er ist ein interessanter Süßwasserfisch für Hobbyisten, der eine unglaubliche Tarnung aufweist. Bunocephalus coracoideus bleibt tagsüber fast immer versteckt und bewegt sich nicht viel. Er ist zwischen den Pflanzen oder auf den Blättern zu finden und gräbt sich oft in den Boden ein. Es passiert jedoch auch dass er auch völlig bewegungslos durch das Wasser treibt.

Eine Besonderheit dieser Fisch-Familie ist, dass sie sich aufgrund ihrer besonderen Haut häuten. Der Prozess beginnt mit weißen Flecken und einer Verdickung der Haut und dauert etwa eine Woche. Gelegentlich kann man bei dieser Art beobachten, dass sie sich durch Aufpumpen verdickt, der Grund dafür ist nicht klar, aber es ist wahrscheinlich der Beginn des Häutungsprozesses.

Bratpfannenwelse fressen andere Fische. Dazu öffnen sie einfach ihr Maul und warten, bis ein kleiner Fisch hineinschwimmt, um ihn dann zu verschlingen. Größere Arten der Familie Aspredinidae ernähren sich z.B. von Salmlern und Zwergbuntbarschen, während kleinere Arten, wie B. coracoideus, mit Salmlern und Welsen zusammengehalten werden können.

Mögliche Aquarienpartner

Aquarium-Einrichtung

Ausstattung für ein artgerechtes Aquarium

Ein Sandboden ist die richtige Wahl für Bratpfannenwelse, da sich diese Art gern im Boden wühlt und sich eingräbt. Als nachtaktiver Fisch, bevorzugt er auch tagsüber gedämpftes Licht, darum ist es eine gute Idee auf dem Wasser einige Schwimmpflanzen zu platzieren. Auch großblättrige Pflanzen sind eine gute Möglichkeit, um Schatten im Aquarium zu spenden.

Zur Aquarienausstattung sollten auch Moorkienwurzeln gehören. Um eine natürliche Umgebung zu schaffen, sind getrocknete Seemandelbaumblätter, Eichen- oder Buchenblätter eine gute Wahl. Das Wasser wird dadurch weicher und mit der Zeit entsteht ein gelbbräunliches Schwarzwasser wie es der Fisch in seiner natürlichen Umgebung vorfindet. Denken Sie jedoch daran, die Blätter alle paar Wochen zu wechseln.


Zucht

Vermehrung in Aquarien

Es gibt einige Berichte über eine erfolgreiche Zucht im Aquarium, aber es sind nur wenige Einzelheiten davon bekannt. Am besten ist es, wenn diese Art in Gruppen gehalten wird. Die Fische laichen nachts und legen ihre Eier in den Bodengrund.

Da die Elterntiere die Eier fressen werden, ist es ratsam, sie in ein separates Becken mit identischen Wasserwerten zu setzen.

Die Jungfische schlüpfen nach etwa 3 Tagen und können mit Mikrowürmern und Artemia-Nauplien gefüttert werden, sobald sie frei schwimmen.


Titelbild: S3racing
Video Bratpfannenwels
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